Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum ist längst kein Großstadtthema mehr – auch in Regionen wie Ostwestfalen-Lippe steigt der Bedarf an Wohnraum für Menschen mit mittlerem oder geringem Einkommen. Für Investorinnen und Investoren kann genau das eine interessante Chance sein: Geförderter Wohnungsbau bietet nicht nur gesellschaftliche Relevanz, sondern auch wirtschaftliches Potenzial – wenn man weiß, worauf zu achten ist.
Förderung mit Bedingungen
Wer mit öffentlicher Unterstützung baut, kauft oder saniert, profitiert je nach Projekt in der Regel von zinsgünstigen Darlehen oder Zuschüssen. Steuerliche Effekte ergeben sich – wie bei jeder vermieteten Immobilie – durch die üblichen Abschreibungsmöglichkeiten. Gleichzeitig gehen die Förderungen meist mit Mietbindungen und weiteren Auflagen einher – etwa Belegungsrechten, die Kommunen ein Mitspracherecht bei der Vermietung einräumen.
Was bedeutet Belegungsrecht?
Städte und Gemeinden können im Rahmen des Fördervertrags ein Belegungsrecht erhalten – das heißt: Sie entscheiden mit, welche Personengruppen bevorzugt in eine Wohnung einziehen dürfen. Typischerweise handelt es sich um Haushalte mit Wohnberechtigungsschein (WBS) oder um Menschen in besonderen Lebenssituationen.
Was ist ein Wohnberechtigungsschein?
Ein Wohnberechtigungsschein (WBS) ist ein amtliches Dokument, das bescheinigt, dass ein Haushalt Anspruch auf eine geförderte Wohnung hat – abhängig vom Einkommen und der Haushaltsgröße.
Wer bei einer Kapitalanlage damit rechnet und strukturiert plant, kann trotzdem – oder gerade deshalb – ein langfristig tragfähiges Projekt realisieren.
Wie lange gilt die Mietbindung für ein Haus oder eine Wohnung?
Die Dauer der Mietbindung kann unterschiedlich sein, gängig sind Bindungen von 20 bis 30 Jahren. Innerhalb dieser Zeit gelten Mietpreisobergrenzen, die von der jeweiligen Förderstelle (z. B. NRW.Bank) festgelegt werden und regelmäßig überprüft werden. Nach Ablauf der Bindung ist eine Vermietung zu marktüblichen Konditionen wieder möglich – je nach Lage und Zustand kann sich der Kapitalwert einer Immobilie dadurch deutlich erhöhen.
Tipp: Die genauen Fördermöglichkeiten und Auflagen unterscheiden sich je nach Standort, Vorhaben und Programm. Gerne informieren wir Sie in einem persönlichen Gespräch, welche Förderungen für Ihr Projekt in Ostwestfalen-Lippe sinnvoll sind.
Rechnet sich das überhaupt?
Ob sich geförderter Wohnungsbau lohnt, hängt stark vom Einzelfall ab. Entscheidend sind Faktoren wie Grundstückskosten, Baukosten, Finanzierungskonditionen – und nicht zuletzt der Förderrahmen.
Bei durchdachter Planung kann geförderter Wohnraum eine dauerhaft hohe Nachfrage sichern und stabile Mieteinnahmen gewährleisten. Allerdings liegen die erzielbaren Mieten durch die Bindung in der Regel unter dem Marktniveau. Für Investorinnen und Investoren mit langfristigem Anlagehorizont sind die Förderbedingungen dennoch besonders interessant, da zudem auch das Risiko von Leerständen deutlich reduziert wird.
Der Schlüssel liegt in der Strategie. Als erfahrenes Immobilienunternehmen unterstützen wir Sie dabei, Chancen und Grenzen frühzeitig zu erkennen und die passende Konzeption zu entwickeln.
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